Technische Begriffe übersetzt: Open Source


Eleanor Montgomery

Willkommen zum dritten Artikel unserer Reihe: Technische Begriffe übersetzt. Der Gedanke hinter diesen Blogbeiträgen ist: Wir möchten Ihnen helfen, einige der technischen Begriffe und Ausdrücke besser zu verstehen, die wir bei Beschreibung und Erklärung der Plattformen verwenden, bei deren Erstellung, Go-live und Weiterentwicklung wir Sie unterstützen. Unser Team besteht aus einer Gruppe erfahrener Fachleute, die mit der Technologie vertraut sind, die wir einsetzen – schließlich arbeiten sie täglich damit. Wir möchten, dass Sie das Gefühl haben, sich auszukennen, wenn wir Ihre Plattform mit Ihnen besprechen. Wir möchten, dass Sie genau wissen, wovon wir reden und was wir meinen, Fragen stellen, wenn Ihnen etwas unklar ist, und ein Grundverständnis der Technologie besitzen, die wir für den Aufbau Ihrer neuen Online-Plattform einsetzen.

Unser weltweites Team von Technologie-Experten ist ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten zur Verbesserung der Dienstleistungen, die wir anbieten. Gleichzeitig bemühen wir uns immer darum, neue Wege zu finden, um unser Wissen mit unseren Kunden zu teilen und ihnen zum Erfolg zu verhelfen.

Wir haben Content-Management-Systeme unter die Lupe genommen und WordPress thematisiert. Heute setzen wir unsere Reihe „Technische Begriffe übersetzt“ mit einer Betrachtung des Begriffs „Open Source-Software“ fort.

Open Source

Lassen Sie uns zuerst einmal untersuchen, was der Begriff „Open Source“ eigentlich bedeutet. Nach Merriam-Webster bedeutet Open Source auf eine Software bezogen: eine öffentliche, freie Verfügbarkeit des Quellcodes, den jeder nutzen, verändern und weiterverbreiten darf. Dieser Begriff wurde, diesem Lexikon zufolge, im Jahr 1998 erstmals verwendet. Seither haben wir einen langen Weg zurückgelegt. Die Open-Source-Software wird heute von zahlreichen Fachkräften im Bereich der Technologie eingesetzt und ist zu einem alltäglichen Begriff geworden.

Es gibt zahlreiche Gründe dafür, warum sich Experten, darunter auch wir von WLCF, dazu entschließen, für ihre Internetseiten und Plattformen Open-Source-Software einzusetzen.

Die Idee hinter Open Source ist genau das, was dieser Begriff (offene Quelle) besagt: Jeder kann frei auf den Quellcode zugreifen, ihn mit anderen teilen, nutzen und verändern. Diese Erklärung könnte bei Ihnen jetzt Bedenken wecken, ob die Open-Source-Software unter diesen Umständen nicht unsicher und unzuverlässig ist. Doch das genaue Gegenteil trifft zu. Die Tatsache, dass jeder auf den Code zugreifen kann bedeutet, dass er konstant überwacht wird. Wenn Sie so wollen, wird eine kontinuierliche Evaluierung des Codes vorgenommen, und zwar von Leuten, die ihr Handwerk verstehen und Fehler, Ungenauigkeiten und mögliche Probleme erkennen können. Es bedeutet auch, dass diverse Experten ihr Wissen zum Code beitragen können. Im Grunde existiert so eine riesige Gruppe von Entwicklern, die zu diesem Code beitragen und ihn ständig verbessern.

Die Lizenzen für Open-Source-Software fördern die Zusammenarbeit zwischen den Benutzern. Sie animieren Programmierer und Entwickler, den Code für ihre eigenen Zwecke nach Belieben zu bearbeiten und zu ändern. Voraussetzung ist nur, dass sie das Ergebnis ebenfalls öffentlich verfügbar machen und anderen zur Bearbeitung freigeben. Diese Zusammenarbeit erzeugt eine große Online-Community, die vom Ethos des Teilens beherrscht wird.

Ein oft unterbewerteter Vorteil von Open-Source-Software ist die Tatsache, dass sie den Benutzern die Möglichkeit verschafft dazuzulernen. Stellen Sie sich vor, Sie beginnen, sich mit dem Code vertraut zu machen und damit, wie er funktioniert. Unter diesen Umständen würden wir Ihnen wahrscheinlich davon abraten, den Open-Source-Code selbst zu bearbeiten – aber schauen Sie ihn sich genau an, untersuchen Sie ihn und lernen Sie davon.

Die Entscheidung für Open-Source-Software räumt den Benutzern auch ein gewisses Maß an Kontrolle ein, das sie sonst normalerweise nicht erreichen würden. Sie können die Teile des Quellcodes verwenden, die dem entsprechen, was sie suchen, und diese dann ändern und aktualisieren und so eine Feinabstimmung für ihre speziellen Anforderungen vornehmen. Außerdem steht es ihnen frei, welche Teile der Software sie für welche Zwecke verwenden. Sie sind dabei nicht durch Einschränkungen begrenzt, die der Ersteller der Software ihnen auferlegt.

Auch das Element der Stabilität ist ein wichtiges Argument für die Entscheidung, Open-Source-Software einzusetzen. Diese Software wird ständig weiterentwickelt und ist kein statisches Produkt, das einmal entwickelt und dann in diesem Zustand belassen wird, wenn die Programmierer sich entschließen, die Entwicklung nicht fortzusetzen. Kommen wir in diesem Zusammenhang noch einmal zurück zum Thema der Online-Community erfahrener Programmierer. Diese sorgt dafür, dass Fortschritt und Weiterentwicklung der Software nie enden, auch wenn die Programmierer, die den Code ursprünglich entwickelt haben, daran nicht mehr arbeiten.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, warum wir Open-Source-Software einsetzen, oder was wir tun und welche Technologie wir dabei verwenden, besuchen Sie bitte die Seiten Dienstleistungen und FinTech auf unserer Internetseite oder kontaktieren Sie uns.